Zweitwohnsitz: Was Sie über Steuern, Sanierung und Immobilienrecht wissen müssen

Ein Zweitwohnsitz, eine Immobilie, die nicht als Hauptwohnsitz genutzt wird, sondern für Urlaub, Arbeit oder familiäre Gründe dient. Auch bekannt als Ferienwohnung oder Nebenwohnsitz, ist er keine einfache Investition – er beeinflusst Ihre Steuerlast, Ihre Sanierungsplanung und sogar Ihre Rechte als Eigentümer. Viele denken, ein Zweitwohnsitz ist nur ein Ort zum Entspannen. Doch in der Praxis ist er ein komplexes Finanz- und Bauprojekt, das mit der Grunderwerbsteuer, Fördermittel für Sanierungen und strengen Bebauungsplänen zu tun hat.

Wenn Sie einen Zweitwohnsitz kaufen, zahlen Sie oft höhere Grunderwerbsteuern als bei Ihrem Hauptwohnsitz – je nach Bundesland kann das bis zu 10 Prozent mehr sein. Aber es gibt Wege, die Kosten zu senken: durch eine kluge Kaufpreisaufteilung zwischen Grundstück und Einbauküche, oder wenn Sie Eigenleistungen einbringen. Und wenn Sie sanieren wollen? Dann gilt: Auch ein Zweitwohnsitz kann Fördermittel von der KfW oder BAFA bekommen – vorausgesetzt, Sie legen einen Sanierungsfahrplan vor. Ob es um die Heizungsmodernisierung geht, die Kellerdeckendämmung oder den Austausch von Fenstern – die Regeln sind die gleichen wie für Ihr Hauptdomizil. Viele Eigentümer ignorieren das und verpassen Zuschüsse von bis zu 50 Prozent.

Und dann ist da noch der Bebauungsplan. Ein Zweitwohnsitz in einem Ferienort kann andere Nutzungsregeln haben als eine Wohnung in der Stadt. Ist das Haus nur für Feriennutzung erlaubt? Darf man es ganzjährig bewohnen? Wer das nicht prüft, riskiert Bußgelder oder muss teuer umbauen. Auch wenn Sie später eine Türverbreiterung für barrierefreies Wohnen planen oder einen neuen Bodenbelag im Keller verlegen – alles muss in den örtlichen Vorschriften passen. Und wer denkt, ein Zweitwohnsitz braucht keine Heizungswartung, der irrt: Auch hier ist die jährliche Inspektion gesetzlich vorgeschrieben – und spart bis zu 15 Prozent Heizkosten.

Was Sie hier finden, sind keine allgemeinen Tipps. Es sind konkrete Anleitungen, die aus der Praxis kommen: Wie Sie die Grunderwerbsteuer legal senken, ohne in eine Steuerfalle zu tappen. Wie Sie mit einer Thermografie-Kamera Wärmeverluste im Zweitwohnsitz aufspüren. Warum Kalkputz in einem alten Ferienhaus besser ist als Zementputz – und wie Sie einen Kellerboden sanieren, der jedes Jahr feucht wird. Diese Artikel helfen Ihnen nicht nur, Geld zu sparen. Sie helfen Ihnen, Ihren Zweitwohnsitz so zu gestalten, dass er langfristig Wert behält – und Ihnen wirklich Freude macht.

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