Immobiliensteuer sparen: So nutzt du Förderungen, Abschreibungen und Sanierungen richtig
Wenn du eine Immobilie, ein Grundstück oder ein Gebäude, das du als Vermieter oder Eigentümer nutzt besitzt, kannst du Steuern sparen – aber nur, wenn du weißt, wo die Hebel liegen. Viele glauben, dass nur große Investoren davon profitieren. Doch das stimmt nicht. Schon bei einer einfachen Dämmung, einer neuen Heizung oder sogar beim Kauf eines Altbauhauses gibt es Möglichkeiten, die Steuerlast deutlich zu senken. Der Schlüssel liegt nicht in komplizierten Modellen, sondern in der richtigen Kombination aus Fördermittel energetische Sanierung, Zuschüsse von BAFA oder KfW für Maßnahmen wie Dachdämmung, Fenstertausch oder Wärmepumpen, steuerliche Absetzbarkeit, die es dir erlaubt, bestimmte Kosten über Jahre abzuschreiben und Kaufnebenkosten, die bei vermieteten Immobilien voll absetzbar sind – anders als bei Eigenheimen.
Stell dir vor: Du kaufst eine Wohnung, die du vermietest. Die Notarkosten, die Maklerprovision, die Grunderwerbsteuer – das sind keine bloßen Nebenkosten. Das sind absetzbare Anschaffungskosten. Du kannst sie über 50 Jahre abschreiben, also jedes Jahr einen Teil von deiner Mieteinnahme abziehen. Das senkt deine Einkommensteuer. Gleichzeitig sparst du beim Heizen. Eine Kellerdeckendämmung mit PIR-Platten spart bis zu 12 % Heizkosten – und du bekommst dafür bis zu 20 % Zuschuss von der KfW. Wenn du zusätzlich eine Wärmepumpe einbaust, kannst du noch mal bis zu 30 % Förderung dazuholen. Und all das zusammen? Das macht einen Sanierungsfahrplan aus. Kein Einzelmaßnahme, sondern ein System. Wer nur die Heizung tauscht, verpasst die Chance. Wer nur die Dämmung macht, verliert die Absetzbarkeit. Wer beides kombiniert, reduziert nicht nur die Steuer, sondern auch die Betriebskosten – und das langfristig.
Es geht nicht darum, alles auf einmal zu machen. Es geht darum, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu tun. Ein 24 Jahre altes Haus braucht nicht komplett neu gebaut zu werden – aber eine gezielte Sanierung lohnt sich. Die gleichen Regeln gelten für Ferienimmobilien, Mietwohnungen oder Gewerbeobjekte. Ob du eine Thermografie-Kamera nutzt, um Wärmeverluste zu finden, oder einen Bebauungsplan prüfst, bevor du kaufst – all das beeinflusst, wie viel du später an Steuern zahlst. Und wer weiß, wie viel er sparen kann, der plant besser. Du findest hier konkrete Anleitungen, Checklisten und Kostenübersichten, die dir zeigen, wie du tatsächlich Steuern sparst – nicht theoretisch, sondern mit Zahlen, Förderrichtlinien und realen Erfahrungen aus der Praxis.
Grunderwerbsteuer senken: Legale Modelle und die großen Risiken
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Lernen Sie, wie Sie die Grunderwerbsteuer legal senken - mit Aufteilung, Eigenleistungen und mehr. Doch Achtung: Viele Modelle sind riskant und führen zu hohen Nachzahlungen. Erfahren Sie, was wirklich funktioniert - und was Sie vermeiden sollten.