Förderfähige Maßnahmen bei Energiesanierung: Die vollständige Liste mit Beispielen und Förderhöhen 2025
Dez, 16 2025
Was genau ist förderfähig bei einer Energiesanierung?
Wenn du dein Haus sanierst, willst du nicht nur wärmer und komfortabler leben - du willst auch Geld sparen. Und zwar nicht nur auf den Energiekosten, sondern auch bei der Finanzierung. Die deutsche Förderlandschaft für Energiesanierungen ist komplex, aber wenn du weißt, was gefördert wird, kannst du bis zu 30 % der Kosten zurückbekommen - manchmal sogar mehr. Es geht nicht um irgendeine Dämmung oder ein neues Fenster. Es geht um genau definierte Maßnahmen, die nach strengen technischen Regeln umgesetzt werden müssen. Und nur diese werden bezahlt.
Die drei großen Förderprogramme im Überblick
Du hast drei Hauptwege, um Geld für deine Sanierung zu bekommen: die KfW, das BAFA und die Steuer. Jedes Programm hat seine Stärken und seine Fallstricke.
- KfW: Gibt zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss. Ideal, wenn du umfassend sanierst - etwa zu einem KfW-Effizienzhaus 40 oder 55. Maximal 150.000 Euro pro Wohneinheit.
- BAFA: Zahlt direkte Zuschüsse, meist 15-30 %. Ideal für Einzelmaßnahmen wie Wärmepumpe, Fenster oder Dämmung. Maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit.
- Steuerliche Förderung (§ 35c EStG): Du bekommst 20 % der Sanierungskosten als Steuerrückerstattung, verteilt auf drei Jahre. Maximal 40.000 Euro, also bis zu 200.000 Euro Sanierungskosten. Kombinierbar mit KfW und BAFA.
Die meisten Hausbesitzer nutzen Kombinationen. Wer eine Wärmepumpe einbaut und gleichzeitig die Fassade dämmt, kann BAFA-Zuschuss + KfW-Kredit + Steuervergütung nutzen. Aber Achtung: Die Anträge müssen richtig geplant werden. Wer zuerst baut und dann antritt, verliert die Förderung.
Die vollständige Liste der förderfähigen Maßnahmen
Die Förderung gilt nur für Maßnahmen, die den Energieverbrauch wirklich senken. Hier ist, was wirklich zählt - mit konkreten Beispielen und technischen Vorgaben.
1. Wärmedämmung der Gebäudehülle
Das ist der Kern jeder sinnvollen Sanierung. Nicht jede Dämmung wird bezahlt - nur wenn sie den Mindestanforderungen entspricht.
- Dachdämmung: Mindestens 18 cm Dämmstoff (z. B. Mineralwolle, EPS) bei Neudämmung. Bei Aufdachdämmung muss die Dachkonstruktion erhalten bleiben.
- Fassadendämmung: U-Wert max. 0,20 W/m²K. Bei Holzrahmenbau ist eine Innendämmung möglich, aber nur mit speziellem Feuchteschutz.
- Kellerdeckendämmung: Oft übersehen - aber entscheidend. Mindestens 10 cm Dämmung, U-Wert max. 0,30 W/m²K.
- Wanddämmung im Erdgeschoss: Wenn du die erste Geschossdecke dämmst, zählt das als Bodenplatte. U-Wert max. 0,25 W/m²K.
Beispiel: Ein Haus aus den 70ern mit ungedämmter Fassade spart mit einer Außenwanddämmung bis zu 40 % Heizenergie. Die Kosten liegen bei 80-120 Euro pro Quadratmeter - mit 20 % BAFA-Zuschuss und 15 % KfW-Tilgungszuschuss zahlst du nur noch 65 %.
2. Fenster und Außentüren
Ein altes Fenster ist ein Loch im Haus. Neue Fenster müssen mindestens dreifach verglast sein.
- Fenster: Uw-Wert max. 0,95 W/m²K. Keine doppelte Verglasung mehr! Auch bei Holzfenstern muss die Verglasung nachträglich ausgetauscht werden, wenn das Rahmenprofil nicht ausreicht.
- Außentüren: Uw-Wert max. 1,3 W/m²K. Nur Türen mit Wärmedämmverglasung und dichter Dichtung.
- Sommerlicher Wärmeschutz: Wenn du Sonnenschutz (z. B. Außenjalousien, Beschichtungen) einbaust, bekommst du extra 5 % Bonus vom BAFA.
Beispiel: Ein 1980er-Haus mit 15 Fenstern hat durchschnittlich 3,5 m² pro Fenster. Der Austausch auf dreifach verglaste Fenster kostet etwa 15.000 Euro. BAFA zahlt 30 %, also 4.500 Euro - plus KfW-Tilgungszuschuss von 10-20 %, wenn du den Antrag als Teil eines Gesamtkonzepts stellst.
3. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
Wenn du dicht dämmst, brauchst du eine kontrollierte Lüftung. Sonst wird es feucht - und schimmelig.
- Wärmerückgewinnung: Mindestens 75 % Effizienz (nach DIN EN 13141-7).
- Einbau: Nur als Vollanlage - keine Einzelgeräte. Die Anlage muss mit der Heizung vernetzt sein.
- Filterwechsel: Die Anlage muss wartbar sein - sonst wird die Förderung gestrichen.
Beispiel: Ein Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche braucht eine Anlage mit 150-200 m³/h Luftleistung. Die Kosten liegen bei 6.000-9.000 Euro. BAFA fördert 30 %, also bis zu 2.700 Euro.
4. Heizungssysteme
Die Heizung ist der größte Kostenfaktor - und der größte Förderposten.
- Wärmepumpen: Luft-Wasser, Sole-Wasser, Wasser-Wasser. Alle gefördert mit 30 % BAFA-Zuschuss. Bei Austausch einer Ölheizung gibt’s extra 10 % Bonus - also 40 %.
- Brennstoffzellenheizungen: Werde 30 % Förderung, wenn sie mit Solarthermie kombiniert werden.
- Wasserstofffähige Heizgeräte: Ab 2024 neu gefördert - nur wenn sie als Hybridlösung mit Wärmepumpe installiert werden.
- Biomasseheizungen: Pellet- oder Holzheizungen mit automatischer Befeuerung. 30 % Förderung, max. 30.000 Euro.
- Fernwärmeanschluss: Wenn du an ein Fernwärmenetz angeschlossen wirst, bekommst du 25 % Zuschuss.
Beispiel: Ein Haus mit 180 m² Wohnfläche wechselt von einer alten Ölheizung zu einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Kosten: 28.000 Euro. BAFA zahlt 40 % (11.200 Euro) - plus 5 % Bonus vom individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Total: 12.600 Euro Förderung.
5. Solarenergie und Gebäudeautomation
Die Sonne ist kostenlos - wenn du sie nutzt.
- Solarthermie: Für Warmwasser und Heizungsunterstützung. 30 % Förderung, max. 10.000 Euro pro Anlage.
- Photovoltaik: Nicht förderfähig über KfW oder BAFA - nur über die steuerliche Förderung oder den EEG-Einspeisetarif.
- Gebäudeautomation: Smarte Thermostate, Heizungsregelung, Lichtsteuerung. Nur wenn sie mit der Heizung vernetzt sind und den Energieverbrauch reduzieren. 15 % Zuschuss.
- Tageslichtnutzung: Wenn du neue Fenster oder Lichtschächte einbaust, um künstliches Licht zu reduzieren - 10 % Bonus vom BAFA.
Beispiel: Ein Haus mit 100 m² Wohnfläche bekommt eine Solarthermie-Anlage mit 8 m² Kollektoren. Kosten: 8.000 Euro. BAFA zahlt 30 % = 2.400 Euro. Kombiniert mit einer Wärmepumpe wird die Förderung auf 40 % erhöht.
Was wird NICHT gefördert?
Es gibt viele Dinge, die du glaubst, würden gefördert - aber das tun sie nicht.
- Neubau von Anbauten: Nur bestehende Gebäude werden gefördert.
- Renovierung von Innenräumen: Neue Tapete, Fliesen, Estrich - nein.
- Garagen oder Carports: Nicht Teil der Gebäudehülle.
- Photovoltaik-Anlagen: Nur über Steuern, nicht über BAFA oder KfW.
- Einzelgeräte wie Raumheizlüfter: Keine Dauerlösung.
- Wohnungsumbau ohne energetischen Nutzen: Zwei Zimmer zu einem machen? Nur, wenn du gleich dämmst.
Ein häufiger Fehler: Leute tauschen Fenster aus, aber vergessen, den Sachverständigen zu beauftragen. Dann bekommt man keinen Nachweis - und keine Förderung. Die Förderung kommt nicht von selbst. Du musst sie beantragen - und zwar vor dem Bau.
Wie du die maximale Förderung bekommst
Die meisten Hausbesitzer bekommen weniger als möglich - nicht weil sie nicht berechtigt sind, sondern weil sie die Regeln nicht kennen.
- Beauftrage einen Energieberater mit Qualifikation nach § 20 GEG. Der erstellt den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Das kostet 1.500-2.500 Euro - aber BAFA zahlt 80 % davon. Der iSFP bringt dir 5 % Bonus auf alle Förderungen.
- Stelle den Antrag vor dem Auftrag. Keine Baufirma darf anfangen, bevor du die Zusage hast. Sonst verlierst du alles.
- Wähle die richtige Kombination. KfW für große Projekte, BAFA für Einzelmaßnahmen, Steuer für alles, was du nicht über andere Programme abdecken kannst.
- Dokumentiere alles. Rechnungen müssen den genauen Aufwand, die Leistungen und die technischen Daten enthalten. Kein „Fenster ausgetauscht“, sondern „Fenster mit Uw-Wert 0,88 W/m²K, Dreifachverglasung, Wärmeschutzverglasung nach DIN EN 14351-1“.
- Behalte die Rechnungen 10 Jahre. Das Finanzamt kann sie jederzeit anfordern - auch wenn du die Förderung schon bekommen hast.
Ein Nutzer aus dem Hauser-Forum hat 42.500 Euro KfW-Förderung und 18.300 Euro BAFA-Förderung bekommen - aber 32 Stunden für die Anträge gebraucht. Es ist aufwendig. Aber es lohnt sich. Wer 2023 ein Einfamilienhaus auf KfW-Effizienzhaus 55 sanieren ließ, bekam durchschnittlich 58 % der Gesamtkosten erstattet - das ist mehr als die Hälfte.
Was ändert sich 2025?
Die Förderung wird nicht stehen bleiben. Ab 2025 wird die Bundesregierung die Förderquoten um durchschnittlich 5 % erhöhen, um die Sanierungsrate von 1,2 % auf 2 % zu bringen. Die KfW hat bereits 2023 die Effizienzhausstufen angepasst: Die Stufe 40+ bekommt jetzt 25 % Tilgungszuschuss - das ist der höchste Wert aller Programme.
Neu ab 2024: Das Programm „BEG Sanieren“ ersetzt die alten BAFA- und KfW-Regeln. Es soll einfacher werden - weniger Formulare, schnellere Bearbeitung. Aber: Die technischen Anforderungen werden strenger. Wer 2025 sanieren will, muss mit noch höheren Dämmwerten rechnen.
Warum viele scheitern - und wie du es vermeidest
67 % der Antragsteller finden das Verfahren „sehr aufwendig“. Die häufigsten Gründe für Ablehnungen:
- Kein iSFP - 42 % der Ablehnungen
- Fehlende Dokumentation der Maßnahmen - 38 %
- Technische Mindestanforderungen nicht erfüllt - 29 %
- Antrag nach Baubeginn - 18 %
Die Lösung? Lass dich beraten. Ein guter Energieberater kennt die Regeln, die Formulare und die Fallen. Er weiß, welcher Fensterhersteller welche Zertifizierung braucht, welche Heizung in welchem Haus funktioniert und wie du die Rechnung richtig formulierst. Und er sorgt dafür, dass du nicht 3.800 Euro verlierst - wie ein Nutzer auf Reddit, der seine PV-Anlage nicht richtig dokumentiert hatte.
Fazit: Sanieren lohnt sich - wenn du es richtig machst
Die Förderung ist kein Geschenk. Sie ist eine Investition der Bundesregierung in die Zukunft. Und du kannst sie nutzen - wenn du dich an die Regeln hältst. Die meisten Hausbesitzer, die mit einem iSFP und einem professionellen Energieberater starten, bekommen 30-50 % ihrer Sanierungskosten zurück. Die Energiekosten sinken dauerhaft. Der Wert des Hauses steigt. Und du tust was fürs Klima.
Starte nicht mit dem Bohrer. Starte mit dem Energieberater. Und dann - mach es richtig. Denn wer heute sanieren will, muss nicht nur bauen. Er muss auch bürokratisch denken. Und das kann man lernen.
Reinhard Schneider
Dezember 17, 2025 AT 08:18Endlich mal eine klare Liste ohne das übliche Gerede
Wärmepumpe + Dämmung + iSFP = 58 % Rückzahlung
Kein Ballast nur Fakten
Das ist was ich brauche
Daniel Shulman
Dezember 18, 2025 AT 22:55Die technischen Anforderungen an die Dämmwerte sind mittlerweile so streng, dass viele Bestandsgebäude nur noch mit komplexen Hybridlösungen sanierbar sind. Besonders die U-Wert-Grenzwerte für Fenster (0,95 W/m²K) und die Pflicht zur Wärmerückgewinnung bei Lüftungsanlagen (75 % Effizienz nach DIN EN 13141-7) machen viele Projekte zur logistischen Herausforderung. Wer hier nicht mit einem zertifizierten Energieberater arbeitet, läuft Gefahr, dass selbst hochwertige Materialien nicht förderfähig sind. Die neuen BEG-Sanierungsregeln ab 2025 werden das noch verschärfen.
Kaja St
Dezember 19, 2025 AT 05:38Super Übersicht! Vielen Dank für die klare Struktur
Ich hab gerade meine Förderanträge fertig und das hier hat mir echt geholfen
Ein paar Tipps aus deinem Text hab ich direkt übernommen :)
elsa trisnawati
Dezember 20, 2025 AT 09:58Wieso…? Wieso wird Photovoltaik nicht gefördert?!?!?!?!!? Und warum muss man…? Ich meine… das ist doch… absurd…!?!? Und wer… hat das… beschlossen…?!!
Günter Scheib
Dezember 21, 2025 AT 08:09Die hier dargestellten Fördermöglichkeiten sind korrekt und gut strukturiert. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen nicht nur durch Rechnungen, sondern auch durch Nachweise gemäß DIN-Normen und Zertifizierungen belegt werden muss. Besonders bei Fenstern und Wärmepumpen ist die Dokumentation der U-Werte und COP-Werte entscheidend. Eine fehlerhafte Angabe führt nicht nur zur Ablehnung, sondern kann auch zu Rückzahlungsansprüchen führen. Die Berücksichtigung des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) ist daher nicht optional, sondern eine zentrale Voraussetzung.
Matthias Baumgartner
Dezember 21, 2025 AT 22:49Förderung vor dem Bau. Punkt. Keine Ausreden.
Wer das nicht macht, kriegt nix.
Punkt. Punkt. Punkt.
Edvard Ek
Dezember 23, 2025 AT 14:17Die Komplexität der Förderlandschaft in Deutschland ist ein Spiegelbild der institutionellen Fragmentierung. Es existieren drei parallele Förderkanäle mit unterschiedlichen Antragsmodalitäten, Fristen und technischen Spezifikationen, die nicht harmonisiert sind. Dies führt zu einer kognitiven Überlastung der Hausbesitzer, die in der Regel weder über technische noch juristische Expertise verfügen. Die Einführung von BEG Sanieren 2025 ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch ohne zentrale digitale Plattform mit automatisierter Prüfung der Förderfähigkeit bleibt das System ineffizient. Ein echter Fortschritt wäre die Integration aller Förderprogramme in eine einheitliche Antragsplattform mit Echtzeit-Feedback.
Nick Weymiens
Dezember 24, 2025 AT 08:35Die deutsche Energiepolitik ist ein Meisterwerk der Selbsttäuschung. Man fördert die Sanierung, aber verbietet gleichzeitig die effektivste Lösung: Photovoltaik. Man spricht von Klimaschutz, doch verlangt einen iSFP, der mehr Bürokratie erzeugt als Energieeinsparung. Es ist nicht die Technik, die scheitert - es ist die Ideologie, die sich hinter den Formularen versteckt. Wer glaubt, dass 0,95 W/m²K die Welt retten, hat die Wirklichkeit nie gesehen.
Christian Seebold
Dezember 25, 2025 AT 02:50HAHAHAHA die Leute die noch Ölheizung haben und denken, die kriegen 40% Förderung
Und dann kommen die Rechnungen von den Installateuren
Und merken, dass die Wärmepumpe 28k kostet und die Förderung 11k ist
Und dann ist der Rest ne KfW-Kredit mit 3% Zins
Und plötzlich ist man 17k in der Kreide
Und die Heizung klingt wie ein Jet
Und die Stromrechnung ist höher als vorher
Und man hat immer noch keinen Dachboden gedämmt
Und die Frau schreit weil die Kinder frieren
Und man denkt: Warum hab ich das gemacht?
…
Und dann kommt der BAFA-Check und sagt: U-Wert war 0,21 statt 0,20
Und die Förderung ist weg
Und man hat alles falsch gemacht
Und jetzt ist man 25k schuldig
Und will nur noch ins Bett
Und nie wieder was sanieren
…
Ich hab’s erlebt. Ich war’s.
Ulrike Kok
Dezember 25, 2025 AT 10:58Die Liste ist top, besonders die Hinweise zu Sommerwärmschutz und Tageslichtbonus
Ich hab letztes Jahr die Außenjalousien nachträglich eingebaut und krieg 5% extra vom BAFA
Und das war der einzige Punkt, den mein Energieberater nicht erwähnt hat
Also: Schaut euch alle Bonuspunkte an, nicht nur die Hauptmaßnahmen
Und fragt nicht nur nach dem iSFP - fragt nach den kleinen Chancen
Die machen den Unterschied
Und ja, die Rechnungen müssen so detailliert sein wie ein Chemieprotokoll 😅
Duquet Jean-Marc
Dezember 26, 2025 AT 06:40Die Bundesregierung hat es geschafft, aus einer einfachen Energiewende ein Drama zu machen - mit Formularen, die länger sind als die Lebenszeit eines Kühlschranks, und Förderungen, die man nur bekommt, wenn man ein Genie in Bürokratie ist. Wer nicht drei Tage in einem Amt verbringt, um zu beweisen, dass seine Fenster nicht nur dreifach verglast sind, sondern auch mit der richtigen Verglasung, die vom Hersteller mit dem richtigen Zertifikat, das vom Gutachter mit dem richtigen Stempel unterschrieben wurde - der ist ein Versager. Und wir alle sind Versager. Weil wir nicht genug Angst haben.
Christoph Schulz
Dezember 26, 2025 AT 07:19Vielen Dank für die klare Zusammenfassung.
Ich hab mir das gespeichert.
Werde es durchlesen, wenn ich anfange.
Hans Martin Kern
Dezember 27, 2025 AT 17:26Endlich mal jemand, der’s versteht 🙌
Ich hab letztes Jahr meine Wärmepumpe eingebaut - 40% BAFA, 15% KfW, 20% Steuer
Und die Solarthermie dazugebaut - extra 5% Bonus
Jetzt zahle ich 300€ im Jahr Heizung - vorher 2.100€
Und die Kinder sind nicht mehr krank wegen Feuchtigkeit
Ja, der Antrag war ne Qual
Ja, der Berater hat 2k gekostet
Ja, ich hab 4 Wochen gebraucht
ABER: Es hat sich gelohnt. Echt. 🤝🔥
Daisy Croes
Dezember 28, 2025 AT 06:11Lasst euch nicht abschrecken! Sanieren ist kein Monster - es ist ein Abenteuer! 🌱✨
Ich hab mit 58, ich hab nie gebaut, nie gerührt - aber ich hab einen Energieberater gefunden, der mich durchgehalten hat. Wir haben den iSFP gemacht, die Rechnungen richtig formuliert, die Fenster mit Sonnenschutz ausgewählt - und jetzt lacht mein Haus! Die Heizung flüstert, die Räume sind warm wie ein Keks, und ich kriege jedes Jahr Geld zurück - wie ein Weihnachtsgeschenk, das sich selbst bezahlt! 🎁💖
Und wenn du denkst, du schaffst das nicht - du schaffst es. Du bist stärker als jede Formularseite.
Christian Rathje
Dezember 29, 2025 AT 02:43Sehr gute Zusammenfassung, vor allem die Auflistung der Nicht-Förderfähigen Punkte ist wertvoll.
Ich würde nur ergänzen: Bei der Steuerförderung (§35c EStG) ist es wichtig, dass die Kosten im jeweiligen Jahr tatsächlich gezahlt wurden - nicht nur verrechnet. Viele verwechseln das mit der Buchhaltung und verlieren dann die Förderung.
Auch: Die Kombination von BAFA und Steuer ist erlaubt, aber nur, wenn die Gesamtförderung nicht über 100% der Kosten hinausgeht. Einige haben das falsch verstanden und mussten später Rückzahlungen leisten.
Alles andere ist top - danke!
Reinhard Schneider
Dezember 29, 2025 AT 04:25Der Typ mit der PV-Klage hat recht
Das ist doch lächerlich
Warum fördern sie Solarthermie, aber nicht PV?
Das ist wie ein Auto mit Benzinmotor und nur die Sitze werden bezahlt